Nikotinentwöhnung

„Wer wirklich aufhören möchte, schafft es auch!“ Solche oder ähnliche Aussagen hat wohl jeder Raucher schon einmal gehört. Dieser Satz ist richtig und falsch zugleich. Zwar ist die Motivation, mit dem Rauchen aufzuhören, entscheidend für den Erfolg. Doch selbst bei einer hohen Motivation kann trotzdem noch einiges schief gehen.

 

Formen der Abhängigkeit

Denn bei einer Tabakabhängigkeit gibt es neben der physischen (körperlichen) auch die psychische Komponente. Bei einer effektiven Raucherentwöhnung müssen daher beide Bereiche angegangen werden.

 

Die körperliche Abhängigkeit entsteht durch das Nikotin. Sie führt beim Rauchstopp zu körperlichen Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsmängel, Nervosität, Unruhe aber auch Verstopfungen oder Hungergefühl.

 

Die psychische Abhängigkeit äußert sich in einem heftigen Verlangen zu Rauchen und dem Unvermögen, in bestimmten Situationen auf das Rauchen zu verzichten. Hinzu kommt die so genannte Macht der Gewohnheit: Das Rauchen wurde „erlernt“ und ist zum festen Bestandteil des individuellen Verhaltensrepertoires geworden. Besonders bei Stress ist daher häufig die Versuchung besonders groß, wieder zur Zigarette zu greifen.

 

Jeder ernst gemeinte Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, muss sich daher mit den körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen auseinandersetzen.

 

Der Weg zum Nichtraucher

Eine erfolgreiche Tabakentwöhnung basiert auf einer Kombination aus:

  • Motivation
    Eine klare Motivation ist entscheidend für den Erfolg. Dabei sollten aber nicht die negativen Folgen des Rauchens, sondern die positiven Effekte des Nichtrauchens betont werden. Wir helfen Ihnen, die positiven Auswirkungen des Nichtrauchens (erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit, Gefühl der Unabhängigkeit, finanzielle Einsparungen, größere Attraktivität) ins Blickfeld zu nehmen.
  • Information
    Ist der entwöhnungswillige Raucher über die zu erwartenden Schwierigkeiten informiert, kann er mit den Komplikationen besser umgehen. Folge: Die vorübergehenden Entzugserscheinungen führen nicht zu einem Abbruch der Raucherentwöhnung.
  • Verhaltensänderung
    Die Änderung von eingeübten Verhaltensweisen nimmt einen wichtigen Stellenwert bei der Raucherentwöhnung ein. Durch die schrittweise Änderung von Gewohnheiten wird die psychische Abhängigkeit überwunden.
  • Bekämpfung der Entzugserscheinungen
    Bei der Bekämpfung der körperlichen Entzugserscheinungen können wir Sie sehr wirkungsvoll unterstützen. Als vorübergehender „Nikotinersatz“ stehen Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis oder Nikotinnasensprays zur Verfügung.

 

Die Erfolgsaussichten einer Raucherentwöhnung sind bei einer medizinischen Begleitung sehr gut. Allerdings ist eine hohe Eigenmotivation unbedingt erforderlich.

 

Termine

Wir stehen Ihnen mit Einzel- oder Gruppentherapien zur Seite. Wir zeigen dabei Mittel und Wege auf, wie Sie die schlimmsten Phasen der Entwöhnung überstehen können ohne wieder zum Glimmstängel zu greifen.

 

Sprechen Sie uns an –

wir können viel für Sie tun!

Dr. med. Ingrid Ackermann-Grüger

Fachärztin für Allgemeinmedizin · Naturheilverfahren · Akupunktur · Palliativmedizin · Reisemedizin

Tätigkeitsschwerpunkte: Nikotinentwöhnung, Burn-out-Beratung

 

Basilikastraße 26 · 55411 Bingen

 

Dr.Ackermann-Grueger [at] gmx.de

 

Tel.: 06721 15807
Fax: 06721 185464
Rezepttel.: 06721 491248

 

 

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